Über Uns

Leitbild

Wir sind Christen aus Chemnitz...

… seinem Umland und dem Erzgebirge, die Gott lieben und sich deshalb regelmäßig zu verschiedenen Veranstaltungen in ihrer Freizeit treffen. Wir sind eine große, bunt zusammengewürfelte „Familie“ von Männern und Frauen, von jung bis alt, deutsch und international und vielen anderen Unterscheidungsmerkmalen. 

Unsere gemeindlichen Aufgaben, die sich in unserem Logo visuell wiederfinden, sind die folgenden:

  • Gott begegnen – Mk 12, 29-31
  • Gemeinsam leben – Apg 2, 41-47
  • Gesundheit entwickeln – Mt 28, 19-20
  • Gesellschaft bewegen – Mk 16, 15-18 / Mt 25, 34-36

Wir sind ein Evangelisches Gemeindezentrum mit freikirchlicher Struktur. Rechtlich gehören wir zum BFP als eine gemeinnützig-anerkannte Körperschaft des öffentlichen Rechts. Die Leitung der Gemeinde, gemäß 1. Tim. 3-5, wird durch den Pastor und seine Stellvertreter, eine starke Leiterschaft auf verschiedenen Ebenen und die Gemeindeversammlung als absolutem Souverän, ausgeführt. Wir erheben keine Kirchensteuer, sondern finanzieren unsere Arbeit aus freiwilligen Spenden unserer Mitglieder und Freunde. Auch praktizieren wir keine automatische Mitgliedschaft. Interessierte können erst durch eigene Entscheidung Mitglied werden.

Glaubensbekenntnis

Ausschließlich auf den Lehren der Bibel...

… gemäß einer bibeltreuen Auslegung, basiert unser Glaubensbekenntnis. Wir drücken es mit dem apostolischen Glaubensbekenntnis der christlichen Kirche, in evangelisch-pfingstlerischer Prägung aus:

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn, empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben, hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters; von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten. Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Gemeinde/Kirche, Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Amen.

Wir sind EVANGELISCH, weil wir an das Evangelium glauben: Die gute Nachricht, dass Gott jeden Menschen ohne jede Vorbedingung liebt und annimmt.

Wir sind FREIKIRCHE, weil wir daran glauben, dass die freie Glaubensentscheidung des Einzelnen Voraussetzung dafür ist, zu einer Kirchgemeinde zu gehören. Außerdem finanzieren wir uns durch freiwillige Spenden.

Wir sind PFINGSTGEMEINDE, weil wir daran glauben, dass Gott jeden Christen heute noch mit seinem Heiligen Geist erfüllt, wie es die ersten Christen in Jerusalem erlebten als sie zum Pfingstfest zusammen waren (siehe auch Apostelgeschichte 2).

Pastor & Leitung

Markus Geyer

Leitender Pastor

Markus (Jg. 1979) ist glücklich mit Sarah verheiratet und sie haben zwei gemeinsame Kinder. Der gebürtige Sachse aus der Region Chemnitz entschied sich mit 12 Jahren für ein Leben mit Jesus Christus. In seiner Jugendzeit hatte er einschneidende Erlebnisse mit Gott, so dass er sich nach seiner Ausbildung zum Technischen Zeichner und Zivildienst entschied, Theologie zu studieren. Dies tat er an international geprägten Ausbildungsstätten in Deutschland. Parallel dazu stieg er im kirchlichen Gemeindebau ein. 2012 führte Gott ihn mit seiner Familie in die USA, um neben seiner beruflichen Weiterentwicklung im technischen Bereich (B.Tech. State University of New York) multikulturelle Erfahrungen im Dienst als Pastor zu sammeln. Nach fünf Jahren rief ihn Gott zurück in die Heimat. Seitdem dient er neben seiner Tätigkeit in der Industrie als leitender Pastor der Elim Chemnitz (BFP). Seine Leidenschaft im Dienst ist es, ein weltoffener Prediger des Wortes Gottes zu sein und neue Leiter im Reich Gottes zu trainieren.

Ulrike Hampel

Sozialdiakonin

Ulrike Hampel ist die Sozial-Diakonin unserer Gemeinde, glücklich verheiratet mit Friedbert und zwei gemeinsamen Kindern. Auf der Suche nach einer noch tieferen Beziehung zu Jesus Christus führte Gott sie nach dem Studium zur Diplom-Sozialpädagogin (mit vielfältigen Einblicken in Drogenreha, Behindertenhilfe, Obdachlosenarbeit) in eine Jüngerschaftsschule von JMEM auf den Philippinen. Aus einigen Monaten der Schulung wurden Jahre, in denen sie als Mitarbeiterin im Trainingszentrum von JMEM Davao tätig war und auf verschiedene Weise immer wieder dazulernen konnte. Schwerpunkte ihres Dienstes waren die Mitarbeit in der Jüngerschaftsschule sowie ein von Sozialarbeit und Entwicklungshilfe geprägter Dienst in einem Armenviertel von Davao.

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2007 heiratete sie Friedbert. Nach dem Motto: „Was lange währt, wird endlich gut.“ kamen beide nach 13 Jahren schließlich zusammen und verbrachten ihre ersten Ehejahre gemeinsam auf den Philippinen. Nach 9 Jahren Auslandsaufenthalt (von Ulrike) kehrten sie 2009 als junge Familie nach Chemnitz zurück. Parallel zur Elternzeit absolvierte Ulrike die Ausbildung zur Systemischen Beraterin. Danach arbeitete sie in der Familienhilfe, sowie bei der Schuldnerberatung der Caritas und begann 2019 ihren Dienst in der Elim Chemnitz. Ihr Herzschlag ist es, Menschen darin zu unterstützen in die Fülle, Freiheit und Bestimmung hineinzuwachsen, die Gott für sie vorbereitet hat. Ziel ihrer Arbeit ist es, pastorale Fürsorge und Seelsorge im Gemeindealltag zu ermöglichen, sei es durch Angebot und Vermittlung von persönlichem Gespräch, Kleingruppenarbeit oder gemeinschaftsfördernden Angeboten. Dabei sind die Senioren, Kranken und Migranten im besonderen Blickfeld.

Geschichte

Nach einem besonderen Erleben Gottes...

…gründeten der Evangelist Heinrich Vietheer und eine Gruppe von begeisterten Frauen 1933 die erste Gemeinde Elim (= Oase nach 2. Mo 15,27) in Chemnitz. Nach Jahren des Aufbaus und der Festigung – mit allen Höhen und Tiefen – unter den Pastoren Dieter und Bruno Hampel und vielen anderen Mitarbeitern und Co-Pastoren wurde 1993 das neue Kirchgebäude auf der Annaberger Straße eingeweiht. In den letzten Jahren wurden mit dem Pastorenehepaar Stefan und Anke Willi viele Impulse für eine Kirche der Zukunft gegeben. Seit 2018 gehen wir nun mit Pastor Markus Geyer in eine neue Phase, um darauf aufbauend Menschen in unserem säkularisierten Umfeld mit der lebendigen Botschaft von Jesus Christus zu erreichen.

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Die Anfänge gehen auf eine Reihe von Zeltgottesdiensten 1929 in Zwickau zurück. In einem dieser Gottesdienste fand eine siebzigjährige Chemnitzerin, von vielen ‚Mutter Pfüller‘ genannt, zum lebendigen Glauben an Jesus Christus. Sie und ein junges Mädchen namens Hilde Dörfel taten sich zusammen, beteten intensiv für die Menschen in Chemnitz und erlebten, wie sich weitere Personen für den Glauben an Jesus entschieden. Zehn Personen waren anwesend als am 02.04.1933 die Elim Gemeinde in Chemnitz gegründet wurde. Fünf Jahre später versammelten sich bereits 250 Mitglieder zu den Gottesdiensten. Das war ganz nach dem Geschmack der herausragenden Gründerpersönlichkeit aller Elim Gemeinden, Heinrich Vietheer. Für ihn war der lebendige Glaube an Jesus Christus vergleichbar mit dem Erreichen einer Oase in der Wüste dieser Welt. Deswegen wählte er den Gemeindenamen ‚Elim‘ in Anspielung auf die Aussage des Alten Testaments, dass die Israeliten nach langer und anstrengender Wanderung in der Wüste eine Oase namens ‚Elim‘ erreichten. (2.Mose 15,27)

Bis heute durchlebte unsere Gemeinde eine wechselvolle Geschichte im Nationalsozialismus, der DDR und schließlich den vielen Veränderungen nach der Wende. Gut dreißig Jahre fanden die Gottesdienste in der Schulstraße statt und 1993 war es endlich soweit: Das mit viel Eigenleistung erstellte neue Gemeindezentrum in der Annaberger Straße wurde fertig und wird seitdem von der Gemeinde genutzt. Aktuell arbeiten wir mit vielen anderen Kirchen, Gemeinden und Werken zusammen, die sich in der Evangelischen Allianz Chemnitz, dem Ökumenischen Arbeitskreis oder dem Missionsring zusammengeschlossen haben.